Die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zur Zulässigkeit eines sachgrundlos befristeten Arbeitsverhältnisses (§ 14 Abs. 2 TzBfG), bei dem der Arbeitnehmer bereits in der Vergangenheit schon einmal eingestellt war, ist um ein Puzzle-Teil erweitert worden.

Im Januar 2019 hatte das BAG geurteilt, dass eine Beschäftigung 8 Jahre vor der erneuten Einstellung nicht lange genug zurück liegt, um als Arbeitgeber einen Arbeitsvertrag wirksam nach § 14 Abs. 2 TzBfG sachgrundlos befristen zu können.

Nun hat das BAG in einem aktuellen Urteil eine Zuvor-Beschäftigung, die 22 Jahre vor der erneuten Einstellung beendet worden ist, als lang genug angesehen.

Damit konnte der Arbeitgeber wirksam den Arbeitsvertrag sachgrundlos befristen.

Stand: Oktober 2019
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